Zentrale Notaufnahme / Zentralambulanz

Bei uns wird jeder behandelt, der aufgrund einer Notfallsituation durch den Hausarzt, den Rettungsdienst oder eigeninitiativ zu uns kommt. Die Zentralambulanzen in Dormagen und Grevenbroich werden  jährlich von ca. 120.000 Patienten aufgesucht.

Bei einem Notfall muss es schnell gehen und es braucht ein eingespieltes Team. Unser oberstes Ziel ist es, die Primärversorgung aller Notfallpatienten nach Schwere des Krankheitsbildes schnell durchzuführen. Je nach Diagnose nehmen wir nach der Erstversorgung und Stabilisierung die Verlegung in eine andere Klinik mit spez. Fachrichtungen ( z.b. Urologie, Neurochirurgie usw.) vor. Seit April 2012 sind wir am Standort Dormagen als Lokales Traumazentrum zur Versorgung schwerstverletzter Unfallopfer 〈DIO Cert〉 zertifiziert und am Traumanetzwerk der Uni Düsseldorf angeschlossen.

In Dormagen steht ein rund um die Uhr einsatzbereiter Linksherzkathetermessplatz zur Verfügung. Hier können akute Herzerkrankungen rasch behandelt werden. Falls notwendig werden die Patienten bereits in der ZNA ( Zentralen Notaufnahme) per Monitor überwacht.

Prinzipiell bemühen wir uns, Patienten nach der Reihenfolge Ihres Eintreffens zu behandeln. Da in der Notfallmedizin manchmal wenige Minuten für die Rettung eines Menschenlebens entscheidend sein können, ist die Reihenfolge unseres Handelns vom Schweregrad der Erkrankung abhängig. 

Unfall?  112 wählen


Nennen Sie Ihren Namen, schildern Sie was passiert ist, wo der Unfall geschah, wieviele Personen betroffen sind. Bis professionelle Helfer eintreffen, bekommen Sie auch telefonische Unterstützung bei der Ersten Hilfe. Bleiben Sie also am Telefon...

DIE PERSON IST ANSPRECHBAR

 

Regel 1: Sagen Sie, dass Sie da sind und dass etwas geschieht!

Der Verletzte soll spüren, dass er in seiner Situation nicht allein ist. Gehen Sie zu dem Betroffenen und stehen Sie nicht herum. Schon der Satz "Ich bleibe bei Ihnen, bis der Krankenwagen kommt" wirkt entlastend und beruhigend. Informieren Sie den Verletzten auch über vorgenommene Maßnahmen, zum Beispiel "Der Arzt ist auf dem Weg."

Regel 2: Schirmen Sie den Verletzten vor Zuschauern ab!

Neugierige Blicke sind für einen Verletzten unangenehm. Weisen Sie Schaulustige freundlich, aber bestimmt an: "Bitte treten Sie zurück!" Wenn Zuschauer stören, weil sie unnötige Ratschläge geben oder ihre eigenen Horrorerlebnisse erzählen, geben Sie ihnen eine Aufgabe, zum Beispiel: "Schauen Sie bitte, ob die Unfallstelle abgesichert ist." Oder: "Halten Sie bitte die Zuschauer auf Distanz, und sorgen Sie für Ruhe!"

Regel 3: Suchen Sie vorsichtig Körperkontakt!

Leichter körperlicher Kontakt wird von Verletzten als angenehm und beruhigend empfunden. Halten Sie die Hand oder die Schulter des Betroffenen. Berührungen am Kopf und anderen Körperteilen sind nicht zu empfehlen.

Begeben Sie sich auf die gleiche Höhe wie der Verletzte: Knien Sie neben ihm oder beugen Sie sich herab. Wenn der Verletzte durch Kleidung eingeengt wird, friert, unbequem liegt oder wenn Kleidungsstücke zerrissen sind, sollte Sie dies beheben und ihn beispielsweise mit einer Decke zudecken.

Regel 4: Sprechen Sie und hören Sie zu!

Sprechen kann für den Verletzten wohltuend sein. Wenn der Betroffene redet, hören Sie geduldig zu. Sprechen Sie von sich aus, möglichst in ruhigem Tonfall – auch zu Bewusstlosen, wenn sie atmen und in die stabile Seitenlage gebracht sind. Vermeiden Sie Vorwürfe. Fragen Sie den Verletzten: "Kann ich etwas für Sie tun?" Informieren Sie hierüber gegebenenfalls die professionellen Helfer. Wenn Sie Mitleid verspüren, scheuen Sie sich nicht, es zu zeigen.

DIE PERSON IST BEWUSSTLOS

Überprüfen Sie zunächst den Grad der Verletzungen. Wenn keine Gefahr für eine Wirbelsäulenverletzung besteht oder Blutungen vorliegen, bringen Sie die Person in die stabile Seitenlage.

Kontrollieren Sie, ob sich Gegenstände im Mundraum befinden, die die Atmung erschweren könnten und entfernen Sie diese notfalls. Bleiben Sie bei der Person und beobachten Sie diese.

DIE PERSON IST BEWUSSTLOS UND ATMET NICHT

Einen Bewusstlosen, der nicht atmet, können nur Wiederbelebungsmaßnahmen retten, also eine umgehende Herzmassage, bei der Sie 100 bis 120 Mal pro Minute den Brustkorb des Opfers kräftig drücken, so dass er sich fünf bis sechs Zentimeter senkt. Wer es sich zutraut, sollte auch eine Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung durchführen. Es empfiehlt sich, die eigenen Kenntnissse darüber von Zeit zu Zeit aufzufrischen.

  • Faustregel für die Herzmassage: Etwa 2 Kompressionen pro Sekunde.
  • Faustregel für die Beatmung: Nach 30 Herzmassagen 2-mal beatmen (30:2-Rhythmus).

NOTAUFNAHME GREVENBROICH

02181 600-5220

NOTAUFNAHME DORMAGEN

02133 66-2220

Unsere Funktionsleitungen

Grevenbroich
Andrea Thiel

Funktionsleitung Notaufnahme / Zentralambulanz und EKG

02181 600 5220 (Notaufnahme)

02181 600 5730 (EKG)

Freia Ademmer

Stellvertretende Funktionsleitung Notaufnahme / Zentralambulanz und EKG

02181 600 5220 (Notaufnahme)

02181 600 5730 (EKG)

Dormagen
Anita Reufsteck

Funktionsleitung Notaufnahme / Zentralambulanz

02133 66 2220

Petra Leuffen

Stellvertretende Funktionsleitung Chirurgische Ambulanz

02133 66 2220

Anna Pastuszka

Funktionsleitung Chirurgische Ambulanz

02133 66 2270

Erfahren Sie mehr über die leitenden Ärzte

Grevenbroich
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  • Dr. med. Jörg Tilo Robitzsch

    Ärztlicher Leiter Rettungsmedizin | Grevenbroich

    • Facharzt für Anästhesie
    • Intensivmedizin
    • Facharzt für Transfusionsmedizin
    • Schwerpunkt: Notfallmedizin

Dormagen
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  • Anne Klein Breukink

    Fachärztin für Chirurgie

     

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