Famulatur / praktisches Jahr

Die praktische Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses hat in unseren Kliniken einen hohen Stellenwert. Studenten der Medizin bieten wir nach dem Physikum eine Famulatur in unseren Kliniken an, um die im Studium erworbene Theorie durch praktische Erfahrungen aus dem Klinikalltag zu ergänzen.

Im Rahmen des Praktischen Jahres können interessierte zukünftige Ärzte mindestens ein Tertial in unseren Kliniken absolvieren. Nach einer Einweisung in das Fachgebiet durch erfahrene Oberärzte haben die Studierenden die Möglichkeit, unter Anleitung und Aufsicht erste eigene praktische Tätigkeiten durchzuführen.


Famulatur

Unsere Famulanten sollen einen realistischen Einblick in die Versorgung der Patienten erhalten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unseren Kliniken kommt den Studierenden dabei genauso zugute, wie auch die vielfältigen internen Weiter- und Fortbildungsangebote.

Wir bieten Studierenden in unseren Kliniken die Chance, sich innerhalb einer großen Bandbreite an Fachdisziplinen zu orientieren und die zu finden, die sie am meisten interessiert. Durch Eigeninitiative der PJler sowie Unterstützung von Mentoren erhalten die Famulanten detaillierte Einblicke in die Abläufe der medizinischen Patientenversorgung. Eine Famulatur im Rheinland Klinikum sollte einen Zeitraum von mindestens 15 Tagen umfassen.

Wenn Sie sich für eine Famulatur in unseren Kliniken interessieren, senden Sie bitte Ihre

  • schriftliche Bewerbung mit Angabe der gewünschten Klinik und dem gewünschten Fachbereich sowie
  • einen tabellarischen Lebenslauf an

Katja Borck
Personalleiterin
Von-Werth-Straße 5

41515 Grevenbroich

Mail
02181 600-5110

Praktisches Jahr

Im Vordergrund der Ausbildung steht die unmittelbare praktische Arbeit am Patienten. Die PJler sollen in die Lage versetzt werden, das während der bisherigen theoretischen Studiums erworbene Wissen über anatomische, pathophysiologische und klinische Zusammenhänge in die praktische Arbeit am und mit dem Patienten umzusetzen. Hierzu dienen supervidierte eigene Anamneseerhebungen, gemeinsame Visiten und die Einbeziehung in die Erstellung von Diagnostik- und Therapieplänen ebenso wie praktische Tätigkeiten am Patienten (Blutentnahmen, Legen peripherer Zugänge, Verbandswechsel, Verfassen von Epikrisen und Arztbriefen ect.). Die PJler werden in den operativen Tertialen regelmäßig als Assistenzen im OP eingesetzt und nehmen in der Inneren Medizin bei nicht–invasiven, diagnostischen Maßnahmen teil. In der Gynäkologie werden unter Anleitung erste kleine Operationen selbst durchgeführt (Ausschabungen, ggf. Laparoskopien).

Zusätzlich zur Erfüllung der im Logbuch geforderten Ausbildungsinhalte bieten wir optionale, individuell festzulegende Ausbildungsziele an, die sich an den speziellen Interessen und Neigungen orientieren.

Generell können unsere PJler in den verschiedenen Kliniken nach dem Rotationsprinzip arbeiten. Ansprechpartner für die Studierenden sind neben den jeweiligen Chefärzten vor allem auch persönlich zugeordnete Paten. Alle Ärzte unterstützen die PJler und helfen bei der Integration ins jeweilige Team.
Die Gesamtdauer der Ausbildung im Praktischen Jahr beträgt 48 Wochen und gliedert sich in drei Abschnitte:

  • Innere Medizin
  • Chirurgie
  • ein Wahlfach der übrigen klinisch-praktischen Fachgebiete

In jedem Fachbereich liegen detaillierte Ausbildungspläne vor.

Erstauskünfte erhalten Sie von Rita Slany

© Rheinland Klinikum GmbH | Geschäftsführer: Patricia Mebes, Dr. Nicolas Krämer